Bügel statt Bügeln. Meine Kleider-Ordnung.

In diesem Beitrag schreibe ich euch, wie ich bei der Wäsche einer vierköpfigen Familie Zeit spare. Auch können schon etwas größere Kinder selbstständiger helfen. Manchmal sind es die ganz einfachen Dinge, die auch mal erwähnt werden können.

Lust und Zeit zum Bügeln und ewigen Zusammenlegen der Wäsche habt ihr vielleicht genauso wenig, wie ich. Gerade bei Babysachen ist das Zusammenlegen fummelig. Fragst du dich auch manchmal, warum das alles so lange dauert? Willkommen im Blog!

Einfach mal hängen lassen.
Unsere Wäsche sortieren wir bereits beim Sammeln. Mein Mann, unser Kind-Sohn und ich packen unsere Schmutzwäsche in einen Wäsche-Sammler mit drei Fächern: 40 Grad Pflegeleicht, 60 Grad Kochwäsche und 30 Grad Feinwäsche. Es braucht nur etwas Übung und dann können das auch Ehemänner 🙂

Vor dem Waschen trenne ich nur noch nach hell, dunkel oder vielleicht bunt.

Fast alle Oberteile, Hemden und Blusen, Kragen-Bodys, Latzhosen sowie Strampler hänge ich bereits zum Trocknen auf Bügel. Dabei nutze ich drei Größen.

Die Babysachen-Bügel von H&M sind kostenlos. Fragt einfach mal nach, ob ihr welche haben könnt. Tolle Bügel für Kleinkinder-Sachen gibt es bei IKEA. Auch die Bügel für Erwachsenen-Kleidung habe ich von IKEA.

Drahtbügel finde ich grauenhaft und sie hinterlassen Beulen auf der Kleidung. Auf den Bügeln trocknet die Kleidung faltenfrei und schneller. Sind die Sachen trocken, hänge ich (oder ein anderes Familienmitglied) sie in den Schrank. Fertig. Der Vorteil am Aufhängen der Sachen ist zudem, dass Kinder ihre Sachen im Schrank besser erkennen und auswählen können.

Als Waschmittel nutzen wir die Linda neutral Waschpaste. Ein Oldie aus der DDR. Unser Baby-Sohn hat eine schwere Neurodermitis. Dieses Waschmittel ist ein Geheimtipp vom Kinderarzt und super verträglich. Auch das Preis-Leistungsverhältnis ist gut. Aktuell habe ich es jedoch nur noch bei größeren Rossmann-Drogeriemärkten im Sortiment gefunden.

Weichspüler nutzen wir aus Umwelt- und Öko-Bewusstsein nicht. Einen Trockner haben wir nicht. Kostet Energie und Platz und macht die Sachen schneller kaputt.

Alles in Ordnung.
Für mich ist übertrieben gesagt die Welt erst in Ordnung, wenn die Dinge mit einer einfachen Sortierung von allen in der Familie genutzt werden können. Ich mache mich sozusagen gern entbehrlich.

Für meinen Mann war es schon bei unserem ersten Sohn eine kleine Herausforderung den passenden Body zu finden. Klischee hin oder her meine Lösung lautet: Alles hat seinen festen logischen Platz. 

Des Baby’s neue Kleider im Schrank und Wickeltisch.

Neben dem Wickeltisch steht der Kleider- und Vorratschrank von unserem Baby-Sohn. Wir haben eine IKEA-Hemnes-Kommode zum Wickeltisch umgebaut. Möchtet ihr eine Bauanleitung? Schreibt mir und ich verfasse einen kleinen Beitrag dazu.

schrank-sortierung_babyDas erste Schubfach ist fürs Baby und mit IKEA Skubb-Kleiderkästen organisiert. Kurzärmelige und langärmlige Bodys, Stoppi-Socken, Socken und Strumpfhosen, Halstücher und weiche Hosen sind dank der Boxen übersichtlich getrennt voneinander. Griffbereit sind diese Basis-Sachen direkt unter der Wickel-Fläche. Am Wickeltisch selbst haben wir Behälter mit einer Vielzahl an Cremes und Salben für unseren kranken Sohn. Feuchttücher, Windel-Eimer, Nachtlicht und gut.

Unsere Kleiderschränke sind – woher sonst – von IKEA. Jedoch gibt es das Modell Rakke meines Wissens nicht mehr. Wir haben zudem eine weitere Kleiderstange eingebaut. Babysachen sind kurz genug und so lassen sich mehr Kleidungsstücke sichtbar aufhängen. Im Schrank hängen sortiert T-Shirts, Langarm-Shirts, Kragen-Bodys, Latzhosen, Strampler, Pullover, Jacken sowie Westen. Bettwäsche, Schlafsäcke oder Spucktüchern werden ebenso wie der Vorrat an Windeln, Feuchttüchern, Cremes etc. in diesem Schrank aufbewahrt. Zudem gibt es ein Fach mit der nächsten Kleidergröße und eine Box für zu klein gewordene Sachen.

Bei uns ohne Kleidchen: Der Kinder-Kleiderschrank.
schrank-sortierung_kind
Unser Kind-Sohn darf und kann sich seine Sachen selber raus suchen. Auf der oberen Stange hängen Sachen für besondere Gelegenheiten. Die untere Stange ist gut für unser Kind erreichbar und mit seinen T-Shirts, Langarmshirts und Pullovern bestückt. 

Ein Fach mit Unterhosen, eines mit Unterhemden, dann noch Socken und Leggings/Strumpfhosen. Gut erreichbar liegen die Hosen für den Alltag neben den frischen Pyjamas. Dahinter pausieren bspw. Sommerhosen. Es gibt ein Fach mit Sportsachen und Sport-Accessoires wie Schwimmflügeln oder Taucherbrille. Die Gürtel sind in einer Schachtel weiter oben im Schrank, da wir nicht möchten, dass sich durch einen blöden Zufall eines unser Kinder damit verletzt. Dort ist auch schon eine Auswahl der nächsten Größe untergebracht. Ich kaufe fast nur reduzierte Sachen und habe immer schon die nächste Größe im Blick.
Ach und in den unteren Schubfächern befinden sich auf der einen Seite Kostüme und Verkleidungssachen. Im anderen Fach haben wir die Bettwäsche.

Im Flur hängt meine selbst gebastelte Garderobe für die Kinder. Neben einem Bereich mit Kleiderhaken, hat sie auch kleine Behältern für Mützen, Tubes, Handschuhe und Schals. Im Flur hängen nur je nach Saison alle täglich benötigen Kleidungsstücke. Ein Korb mit Baby-Schuhen steht neben einem Stuhl. Unsere Straßenschuhe bleiben vor der Tür, da unser Baby-Sohn sie noch zu spannend findet.

Ihr möchtet auch eine kostengünstige Garderobe basteln?
Eine kurze Anleitung findet ihr in der Kategorie „Basteln und DIY“.

Link zur IKEA Hemnes – Kommode mit drei Schubladen für 99,00 €.

Link zu den IKEA SKUBB –  Kleiderkästen-6er-Set für 5,99€.

Link zu den IKEA BAGIS – 8er-Set-Kinder-Kleiderbügel für 1,99€.

Link zu den IKEA BUMERANG – 8er-Set-Kleiderbügel für 3,99€.

4 Gedanken zu “Bügel statt Bügeln. Meine Kleider-Ordnung.

  1. Pingback: Einfach abhängen. Eine Garderobe für die Kleinsten. – mamaschlau.blog

  2. Die Idee, die Wäsche schon beim Einsammeln zu Sortieren, finde ich grandios! 🙂
    Denn wenn der Arbeitsschritt wegfällt, dass man sich vor dem Waschgang immer erstmal durch die Schmutzwäsche wühlen muss und dann beim Sortieren doch das ein oder andere Teil vergisst, ist die Sache schon nur noch halb so wild.
    Jetzt muss ich es nur noch schaffen meine beiden Herren in die Richtung zu erziehen… 😀

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    • Ja, ich sortiere die Wäsche auch direkt beim Einsammeln und ich finde es toll, dass bei euch alle dabei mithelfen! Danke für die detaillierten Tipps 🙂 Das mit der Kleiderschrank-Aufteilung hat mir auch gut gefallen 😉 Danke!

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  3. Ich gestehe, ich schmeiße alles in den Trockner. Ich hab nicht mal ne Leine oder einen Wäscheständer. In ganz seltenen Ausnahmefällen leg ich mal was ganz empfindliches auf ein Handtuch oder häng es über die Handtuchheizung.

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